- Burnout Phase 1



Der Anfang

In der ersten Phase eines Burnouts bemühen sich die Betroffenen, viel Energie und Aufwand in die zu erledigenden Aufgaben zu investieren.


Das kann verschiedene Gründe haben: oftmals steckt Ehrgeiz oder Perfektionismus dahinter. Es kann allerdings auch aus den „Umständen des Lebens“ befeuert werden, z.B. zu pflegende Angehörige oder Angst den Job zu verlieren.




Ein frühes Anzeichen von Burnout ist, wenn man nicht mehr aus dem Grübeln herauskommt. In die benötigte Erholungsphase zu kommen wird dadurch zunehmend schwerer und ein Leistungsabfall ist zu erkennen. Nun muss der Betroffene noch mehr Energie in die Aufgaben einbringen und das Hamsterrad hat begonnen sich zu drehen.




Folgende Gefühle sind typisch für die erste Phase eines Burnouts:

  • das Gefühl, ich bin nicht zu ersetzen und muss immer da sein
  • das Gefühl, der Tag hat zu wenig Zeit
  • die eigenen Bedürfnisse werden nicht anerkannt
  • negative Ereignisse werden verdrängt
  • die eigenen sozialen Kontakte (Familie und Freunde) kommen zu kurz oder werden gar ganz vermeiden



Auch erste körperliche Anzeichen beginnen sich bemerkbar zu machen:

  • dauerhaftes Grübeln
  • Antriebslosigkeit
  • erholsamer Schlaf gelingt nicht mehr
  • die eigene Achtsamkeit geht zurück
  • das Immunsystem lässt nach und die Anfälligkeit für Krankheiten steigt